„Solidarität mit den Geflüchteten“ – am Samstag der NPD entgegen stellen!

refugees_welcomeDie NPD Pankow möchte am Samstag, 9. August von 10.00 bis 14.00 Uhr, eine Kundgebung gegen das Flüchtlingsheim in der Rennbahnstr. 87/88 abhalten und ihre rassistische und menschenverachtende Grundhaltung auf Kosten der Geflüchteten in Weißensee propagieren. Die Piraten Pankow sind gemeinsam mit Die Linke, der SPD, den Grünen, der North East Antifa und weiteren antifaschistischen Gruppen aus Pankow vor Ort und stellen sich den Neonazis entgegen. Lasst uns gemeinsam Solidarität mit den Geflüchteten zeigen. Wir rufen alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich ab 9.00 Uhr an der Kreuzung Rennbahnstr./Gustav-Adolf-Str. unter dem Motto „Solidarität mit den Geflüchteten“ zu versammeln.

Zweites Paar Augen: Johannes

Solidarität mit Flüchtlingen zeigen – NPD-Kundgebung entgegenstellen

Wie heute bekannt wurde, plant die NPD für den morgigen Tag eine Reihe von Kundgebungen in der Nähe von Flüchtlingseinrichtungen, um gegen Flüchtlinge zu hetzen [1]. Dabei ist auch geplant zwischen 15:00-16:00 Uhr in Pankow, in der Breiten Str./Mühlenstr. aufzutauchen.

Wir Piraten stehen für eine tolerante und vielfältige Gesellschaft. Daher unterstützen wir den Aufruf zu einer Gegenkundgebung und Demonstration für die Solidarität mit Flüchtlingen.

Kommt am Samstag den 8.2. um 15:30 zum Heinz-Knobloch-Platz gegenüber dem Flüchtlingsheim.

[1] http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2014/02/07/berliner-npd-will-gegen-fluchtlinge-hetzen_14963

Zweites Paar Augen: Georg

Besuch im Flüchtlingsheim Mühlenstraße

Am 23. Dezember bin ich mit ein paar Mitbringseln in das Flüchtlingsheim in der Mühlenstraße gefahren. Das wurde Ende November eröffnet. Zuvor gab es ein paar Unsicherheiten, weil Nazis Proteste angekündigt und Bedrohungsszenarien entworfen hatten. Als im September eine anonyme Initiative zu einem „Erfahrungs- und Meinungsaustausch“ geladen hatte, trafen sich Anwohner*innen und andere Unterstützer*innen auf dem Heinz-Knobloch-Platz, um gegen ein paar tatsächlich aufgetauchte Nazis zu protestieren. Zum Glück ist nun aber die Solidarität groß.

Aufkleber direkt am FlüchtlingsheimMeine mitgebrachten Orangen, Mandarinen und Weihnachts-Plätzchen werden von einer Helferin dankbar entgegen genommen. In dem dafür vorgesehenen Zimmer sind viele Gaben zu sehen, eingepackte Geschenke, Lebensmittel und Kleidung. Gerade ist eine Feier für Kinder zu Ende gegangen und jedes hat ein Geschenk bekommen. Ein paar von ihnen fragen mich neugierig, was ich hier mache und ob sie noch mehr geschenkt bekommen… Die Helferin – eine Studentin, die vor allem bei der täglichen Kinderbetreuung hilft – berichtet von großer Unterstützung durch die Anwohner*innen. Unter anderem war eine Kindergartengruppe mit Selbstgebackenem da und eine Vorleserin kommt regelmäßig, sagt sie begeistert. Besonders jetzt zur Weihnachtszeit werden viele Spenden abgegeben. Das Heim von Betreiber-Firma Prisod ist immer offen für Interessierte, vor allem Nachbar*innen, bei denen Voreingenommenheit oder sogar Angst dadurch recht schnell genommen werden können.

Wer etwas spenden möchte, sollte sich vorher dort anmelden, um zu erfahren, wann eine Abgabe passt und was gebraucht wird. Nicht benötigt wird derzeit Kleidung – außer Winterbekleidung für Männer. Für andere Ideen der Unterstützung wie zum Beispiel Lesungen, Stadtrundfahrten, bzw. Spaziergänge oder Spieleabende/-nachmittage sollten sich die Initiatoren vor Ort erkundigen, was gebraucht wird und Mitorganisatoren bei den Piraten suchen. Für März oder April können wir eine gemeinsame Sammelaktion starten, dann ist das weihnachtliche Spendenbewusstsein vermutlich etwas abgeflaut.

Auch unsere BVV-Fraktion ist nicht untätig: Jan Schrecker steht im Kontakt mit Prisod und hat bereits für Anfang Januar einen Besuchstermin vereinbart. Unter anderem will er dort die Internet-Situation im Heim klären.

Zweites Paar Augen: Johannes

Bericht zur letzten Gebietsversammlung 2013

Am Samstag, 7.12., fand die fünfte Gebietsversammlung 2013 der Piraten Pankow statt.

Eine Übersicht (und das entsprechende Protokoll) sind hier und hier zu finden.

Ein wichtiges Thema war die Benennung der Gebietsbeauftragten. Diese wurden nach dem Beschluss PANKOW008 der letzten Gebietsversammlung am 2.11 als „Vorstand“ bezeichnet (mit entsprechenden Titeln „Vorsitzender“ und „stellvertretender Vorsitzender“). Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, wurde nun nach einem neuen Titel gesucht und auch gefunden. Nach Beschluss PA001 heißen die Gebietsbeauftragten nun „Sprecher der Piraten Pankow“. Hier eine Übersicht über alle gewählten Vertreter:

Des weiteren wurde kurz über den Stand bezüglich der Anmietung einer Bezirksgeschäftsstelle gesprochen. Dazu wird es später einen ausführlicheren Beitrag geben, da sich das Thema als komplizierter herausgestellt hat, als ursprünglich gedacht.

Nach einer kurzen Wahlkampfnachlese stellte Enno seine „Pankow-Visionen“ vor (Details hier). Im Januar des nächsten Jahres soll dazu ein erstes Treffen stattfinden.

Nach der Akkreditierung für das Pankower Liquid und der Terminfindung für die nächste Gebietsversammlung wurde die Versammlung offiziell beendet.Es folgte ein gemütlicher Teil aka Weihnachtsfeier aka Jahresausklang.

Die nächste Gebietsversammlung findet voraussichtlich Ende Januar / Anfang Februar des nächsten Jahres statt.

Zweites Paar Augen: Petra Wille

Einladung zur Diskussion über die „Sheriff-App“

Am nächsten Mittwoch, den 18.12. um 19:00 findet im Periplaneta Literatur-Café eine Gesprächsrunde zum Thema „Sheriff-App“ statt. Hier dazu ein ablehnender Antrag der LInksfraktion in der Pankower BVV.

Bei der App geht es (wie auch bei dem noch in Einführung befindliche System „Maerker“) um ein mobiles Mitteilungssystem. Damit können Bürgerinnen und Bürger der Verwaltung online melden, wo sie ein Problem entdeckt haben – in diesem Fall Falschparker.

Über dieses Thema gibt es weit auseinander gehende Meinungen, daher bietet es sich an, möglichst viele Positionen dazu anzuhören und so (vielleicht) zu einem für die BVV-Fraktion tragbaren Konsens zu kommen.

Zunächst werden die Sherrif-App und das System „Maerker“ kurz vorgestellt. Anschließend werden wir eine moderierte Gesprächsrunde zum Thema haben.
Die Einführung wird Georg Wehrmann machen, die Moderation übernimmt Fred Bordfeld.

Hier findet ihr das Periplaneta:

http://www.periplaneta.com/53-2/
Bornholmer Straße 81a

Es ist ein ruhiger Nichtraucher-Laden, wir werden die einzigen Gäste sein. Die offizielle Öffnungszeit ist um 23:00 Uhr beendet.

Zweites Paar Augen: Petra Wille

„…aber die Dummheit, die ist endlos.“

Liebe Pankower, Piratinnen* und Piraten*,

obwohl wir in Pankow eine offene vielfältige Gesellschaft wollen, und einen Direktkandidaten gewählt haben der genau das repräsentiert, mussten wir gestern auf unschöne Weise feststellen, dass dies nicht für alle gilt.

Unser Direktkandidat Fabricio do Canto erhielt einen Brief von der NPD, in dem ihm erklärt wurde, es gäbe jetzt grünes Licht für seine Auswanderung. Ein gefälschtes Flugticket „Richtung: Heimat“ lag bei. Hanebüchene Behauptungen und Hetzlügen rundeten dieses Programm ab. Diese widerliche Vorgehensweise mussten auch Kandidaten der anderen Parteien, insbesondere der Grünen, ertragen.

Olli hat für uns Fabricio in einem Spontaninterview zum Inhalt des Briefes der NPD befragt (Download).

Die Piratenpartei Pankow möchte klarstellen, dass so eine Vorgehensweise in einer offenen pluralistischen Gesellschaft nicht toleriert wird und mit Meinungsfreiheit nichts zu tun hat.

Wir wollen die vielfältige Gesellschaft mit Teilhabe für alle Menschen. Ohne Diskriminierung und ohne Rassismus. Wir fordern das Wahlrecht für alle Menschen, die hier leben.
Mitbestimmung statt Ausgrenzung.
Teilhabe statt Abschiebung.
Menschen, die aus grauenvollen Zuständen flüchten, sind hier willkommen und sollen geschützt in einer Zivilgesellschaft ein neues Leben beginnen können, ohne perfide Angstmacherei durch Ewiggestrige.

Wir bitten alle Pankower Bürger*innen, klare Kante gegen Fremdenfeindlichkeit zu zeigen. Geht wählen und schützt die offene, einladende Atmosphäre in Pankow und Berlin.

Kein Fußbreit für Faschisten! Keine Kekse für xenophobe Menschen!

Wahlkampf! Endspurt! Reinhauen!

Liebe Pankowerinnen und Pankower, liebe PIratinnen und Piraten, noch ein Wochenende, noch eine Woche – und dann ist Bundestagswahl.

Wahlkampf-T-Shirt der Piraten
Wahlkampf-T-Shirt der Piraten

Wir wollen da rein, wir wollen das Parlament aufmischen und wir wollen einen Wahlkampf führen, der diesen Namen verdient!
Jetzt am Wochenende (14. und 15. September) findet das Pankefest statt – wie jedes Jahr ein großes Event, es sind tausende Menschen unterwegs, um in der Breite Straße und auf dem Pankower Anger zu flanieren und Stände zu besuchen. Dabei sind Handwerk, Essbares und wie immer auch die Parteien. Wir sind Samstag und Sonntag natürlich auch da: Am Stand mit der Nummer 64 freuen wir uns über Besucher*innen und alle Interessierten. Wer uns bei der Standbesetzung helfen möchte, kann sich gern hier eintragen.

Unsere Direktkandidaten Sebastian und Fabricio haben zahlreiche Termine wahrgenommen: Sie waren an Schulen, auf Podien und haben mit Journalist*innen gesprochen. Was wir ansonsten in den letzten drei Wochen so gemacht haben, haben wir hier mal zusammengestellt, lasst euch inspieren für weitere Aktionen:

  • Donnerstag, 29.8.: Plakate kleben in der Wahlkampfzentrale
  • Freitag, 30.8.: in mehreren Teams viele Plakate in Pankow
    aufgehängt.
  • Samstag, 31.8.: Infostand am Mühlenberg-Center. Gut
    besucht, außerdem: viele Demos und Aktionen in allen
    möglichen Bezirken mit Piratenbeteiligung
  • Sonntag, 1.9. wie jeden Sonntag: Kaperfrühstück im Mauerpark
  • Dienstag, 3.9.: Infostand am Mühlenberg-Center. Wieder
    gut besucht
  • Mittwoch, 4.9.: Sortier- und Abholaktion der restlichen Plakate in der
    WKZ, bis weit nach Mitternach Plakatieren in mehreren TeamsIMG_1586
  • Freitag, 6.9., Vorbereitung der Demo Freiheit statt Angst in der WKZ:
    Schilder malen, Truck vorbereiten, Leute aus ganz Deutschland kennen
    lernen, Grillen und Biertrinken
  • Samstag, 7.9., Demo Freiheit statt Angst
  • Sonntag, 8.9. Kaperfrühstück mit Grillen und Chillen
  • Montag, 9.9.: Infostand am S-Bahnhof Greifswalder Straße. Viel los, viele Kaperbriefe losgeworden.
  • Dienstag, 10.9.: Infostand  Smetanastr. / Ecke Berliner Allee. Dem Regenschauer getrotzt! Wieder gut besucht.Regenstand
  • Dienstag, 10.9.: Direktkandidat Sebastian (Prenzlauer Berg-Ost) verteilt Kaperbriefe am Kaiser’s in der Winsstraße.
  • Mittwoch, 11.9. Nach der BVV (mit Haushaltsabstimmung) Plakatieren, bis alle Plakate und alle Störer an der Laterne sind.
  • Donnerstag, 12.9.: Infostand Antonplatz
  • Freitag, 6.9.: Infostand Greifswalder Straße / Ostseestraße vor Mediamarkt. Nicht soo viel los, aber Luftballon-Papageien sind am Start und sorgen für Aufmerksamkeit!

Ab Montag geht’s wieder los: Ihr trefft uns unterm Sonnenschirm, beim Kaperbriefe verteilen oder vielleicht auch noch mal auf der Leiter beim Plakatieren. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, lese unsere Mailingliste oder folge den PankowPiraten bei Twitter.

Zweites Paar Augen: Enno Park

Macht das Unmögliche möglich!

Verfasst von Christina Burger und Fabricio do Canto.

Wenn in den nächsten Tagen die Wahlplakate des Direktkandidaten von Pankow für die Piraten hängen, kann man dort lesen “Macht das Unmögliche möglich”. Vielleicht fragt ihr euch was das bedeuten soll: “Macht das Unmögliche möglich”. Was ist damit gemeint? Und was hat das mit Politik, Pankow und den Piraten zu tun?

Fabricio do Canto, Direktkandidat der Piraten in Pankow hat diesen Wahlspruch gemeinsam mit anderen Piraten ausgewählt, weil er sich eine Politik wünscht, in der die Dinge, die zunächst vielleicht unmöglich erscheinen, als möglich gedacht werden. Er sieht sein Engagement für die Piraten nicht als etwas Passives, sondern als eine aktive Begegnung und Konfrontation mit wirklichen Lösungsansätzen. So hat er sich in seinem Leben als Manager nicht nur Produkte ausgedacht, die Menschen möglicherweise benötigen könnten, sondern später auch praktische Lösungen für ein Heim für Menschen im Rollstuhl, wo es unmöglich erschien, einen Fahrstuhl bauen lassen.

Aber was denkst Du, wenn du diesen Spruch liest? Es ist auch ein Aufruf sich zu beteiligen, und Dinge zu fördern, die möglicherweise von außen zunächst unerprobt und utopisch erscheinen mögen. Das BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen) scheint vielen schön und erstrebenswert, aber auch unmöglich. Fabricio lebt mit Frau und Kindern als Existenzgründer vom HartzIV und möchte auch bei einer erfolgreichen Wahl vom Satz des BGE leben, um zu zeigen, das dies auch als Abgeordneter möglich sein kann, auch wenn dies heute unmöglich erscheinen mag.

Piraten-Politik, macht für ihn das Unmögliche möglich, in dem nicht passiv von oben herab gehandelt wird, sondern eine Stimme wird für die, die in Pankow und im Bundestag das Unmögliche möglich machen wollen und sich dort, zum Beispiel über eine Online-Abstimmung beteiligen wollen. Als Beispiel für etwas vermeintlich unmögliches: Die Piraten den fahrscheinlosen öffentlich Nahverkehr ermöglichen, auch etwas das zunächst unmöglich erscheint, aber in Estland bereits erfolgreich umgesetzt wurde.

„Macht das Unmögliche möglich“ heißt Mut haben, Vertrauen und Ideen eine Stimme zu geben.

Fabricio sagt dazu: “Ist es möglich das wir in einer Gesellschaft von Vielfalt und Wertschätzung leben, in der wirtschaftliches Wachstum und nachhaltiges Handeln mit einander einhergeht, in der wir ein freies und unbewachtes Privatleben haben und ein Wert ohne Bestechung und Korruption? Das ist alles möglich, aber nur wenn ihr das Unmögliche mit mir gemeinsam möglich machen wollt!“

Was Menschen zu Fabricios Ansatz und Handeln gesagt haben:

Er ist ein brillanter Kopf

(Indischer Präsident A.D.r. A.P.J Abdul Kalam, 2004, in einer Privataudienz zu do Canto’s Rainbow Children Project)

Er macht das Unmögliche möglich

(Gründer des Kiran Center für Menschen mit Beeinträchtigungen, Ms. Sangeeta Judith Keller)

Er wird es nie in die Berliner Philharmonie schaffen

(Vidya Srinivas, do Canto’s Schwiegermutter (2004, im Mauer Park, Berlin, bei dem Versuch seinen Kindern das Flötespielen beizubringen)

FabricioPlakate

Zweites Paar Augen: Georg Wehrmann

Noch 3 Wochen Wahlkampf !

Liebe Pankower Piratinnen und Piraten!

Es sind jetzt noch drei Wochen bis zur Bundestagswahl – lasst uns unsere Kräfte zusammen werfen!

Folgende Arbeiten stehen jetzt noch an:

  • Infostände, zB jetzt am Samstag, 31.8. am Mühlenbergcenter: Kleine Gruppen können sich selbst organisieren: Lest die kurzen Hinweise im Wiki und stellt euch einfach an den genehmigten Orten hin

    Material für viele, viele Aktionen
    Material für viele, viele Aktionen
  • Mauerpark Kaperfühstsück mit Videoaufzeichnung eines Interviews, siehe hier
  • Kaperbriefe verteilen: in die Briefkästen, morgens früh an S-Bahn/U-Bahn/Bus-Haltestellen oder an Ampeln. Ich übernehme gern auch die Anlieferung
  • es sind Plakate zu hängen, unter anderem die unseres Direktkandidaten Fabrícío. Nach der gemeinsamen Aktion am Freitag (30.8.) geben wir über die Mailingliste bekannt, was noch wo zu hängen ist

Also: Mitmachen macht glücklich!

Wer Ideen für weitere Aktionen hat, melde sich und twittere oder maile!

Zweites Paar Augen: Petra Wille