Macht das Unmögliche möglich!

Verfasst von Christina Burger und Fabricio do Canto.

Wenn in den nächsten Tagen die Wahlplakate des Direktkandidaten von Pankow für die Piraten hängen, kann man dort lesen “Macht das Unmögliche möglich”. Vielleicht fragt ihr euch was das bedeuten soll: “Macht das Unmögliche möglich”. Was ist damit gemeint? Und was hat das mit Politik, Pankow und den Piraten zu tun?

Fabricio do Canto, Direktkandidat der Piraten in Pankow hat diesen Wahlspruch gemeinsam mit anderen Piraten ausgewählt, weil er sich eine Politik wünscht, in der die Dinge, die zunächst vielleicht unmöglich erscheinen, als möglich gedacht werden. Er sieht sein Engagement für die Piraten nicht als etwas Passives, sondern als eine aktive Begegnung und Konfrontation mit wirklichen Lösungsansätzen. So hat er sich in seinem Leben als Manager nicht nur Produkte ausgedacht, die Menschen möglicherweise benötigen könnten, sondern später auch praktische Lösungen für ein Heim für Menschen im Rollstuhl, wo es unmöglich erschien, einen Fahrstuhl bauen lassen.

Aber was denkst Du, wenn du diesen Spruch liest? Es ist auch ein Aufruf sich zu beteiligen, und Dinge zu fördern, die möglicherweise von außen zunächst unerprobt und utopisch erscheinen mögen. Das BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen) scheint vielen schön und erstrebenswert, aber auch unmöglich. Fabricio lebt mit Frau und Kindern als Existenzgründer vom HartzIV und möchte auch bei einer erfolgreichen Wahl vom Satz des BGE leben, um zu zeigen, das dies auch als Abgeordneter möglich sein kann, auch wenn dies heute unmöglich erscheinen mag.

Piraten-Politik, macht für ihn das Unmögliche möglich, in dem nicht passiv von oben herab gehandelt wird, sondern eine Stimme wird für die, die in Pankow und im Bundestag das Unmögliche möglich machen wollen und sich dort, zum Beispiel über eine Online-Abstimmung beteiligen wollen. Als Beispiel für etwas vermeintlich unmögliches: Die Piraten den fahrscheinlosen öffentlich Nahverkehr ermöglichen, auch etwas das zunächst unmöglich erscheint, aber in Estland bereits erfolgreich umgesetzt wurde.

„Macht das Unmögliche möglich“ heißt Mut haben, Vertrauen und Ideen eine Stimme zu geben.

Fabricio sagt dazu: “Ist es möglich das wir in einer Gesellschaft von Vielfalt und Wertschätzung leben, in der wirtschaftliches Wachstum und nachhaltiges Handeln mit einander einhergeht, in der wir ein freies und unbewachtes Privatleben haben und ein Wert ohne Bestechung und Korruption? Das ist alles möglich, aber nur wenn ihr das Unmögliche mit mir gemeinsam möglich machen wollt!“

Was Menschen zu Fabricios Ansatz und Handeln gesagt haben:

Er ist ein brillanter Kopf

(Indischer Präsident A.D.r. A.P.J Abdul Kalam, 2004, in einer Privataudienz zu do Canto’s Rainbow Children Project)

Er macht das Unmögliche möglich

(Gründer des Kiran Center für Menschen mit Beeinträchtigungen, Ms. Sangeeta Judith Keller)

Er wird es nie in die Berliner Philharmonie schaffen

(Vidya Srinivas, do Canto’s Schwiegermutter (2004, im Mauer Park, Berlin, bei dem Versuch seinen Kindern das Flötespielen beizubringen)

FabricioPlakate

Zweites Paar Augen: Georg Wehrmann

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Eine Antwort auf „Macht das Unmögliche möglich!“

  1. Das Plakat motiviert. Vor einigen Jahren war es ja auch ein Ding der Unmöglichkeit, dass die Piraten so erfolgreich sind und was haben wir heute? Gaaanz populäre Piraten, die das Unmögliche eben möglich machen. Weiter so!

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